Mittwoch, 26. Oktober 2016

The Stanley Parable

Entscheidungen über Entscheidungen. Wähle ich die rechte Tür oder die Linke? Den ‘on’ oder den ‘off’ Knopf? Springe ich aus dem Fenster oder doch lieber von einer schwebenden Plattform? Befolge ich die Anweisungen meines allwissenden Freundes oder vertraue ich auf meinen Instinkt?  

Bei dem Spiel ‘the Stanley Parable’ geht es darum, dass man die Figur eines Mannes übernimmt. Stanley ist ein Angestellter in einer Firma. Was er nicht weiss, ist dass die Firma über eine Anlage alle Angestellten steuern kann und die Angestellten eigentlich keine eigene Entscheidung treffen können. 

Es beginnt so, dass man die Firma menschenleer vorfindet und nun entscheiden muss was man tun soll.
Es gibt die Möglichkeit, einfach alle Anweisungen zu befolgen, die einem von einer Stimme im Hintergrund gegeben werden, oder man kann selbst ausprobieren, was man tun will und verschiedene Entscheidungen treffen. 
Je nach Entscheidung die du triffst, tritt ein anderes Ende ein. Einmal wirst du in die Luft gejagt, du findest die unendliche Glückseligkeit oder aber du betrittst eine andere Welt. 

Ich denke, dass die Spielmacher einen dazu anregen wollten, über seine Entscheidungen nachzudenken. Egal welche Entscheidung man trifft, es kommt sofort eine Reaktion des Spieles. Die Folgen fallen je nach dem anders aus und man fragt sich bei jeder Entscheidung, was wäre passiert, wenn ich jetzt etwas anderes gemacht hätte. 


Im Leben ist das genau so. Doch anders als in der Wirklichkeit kann man dieses Spiel immer und immer wieder spielen und schauen, was passiert wenn man den anderen Weg wählt. 

Dienstag, 6. September 2016

Wattpad

Du liest oder schreibst gerne? Du möchtest dich mit Lesern und anderen Fans austauschen? Dann bist du bei Wattpad genau richtig. 

Die bis jetzt noch nicht all zu bekannte App, oder Website (wattpad.com), bietet einem die Möglichkeit, kostenlos Bücher zu lesen und Bücher zu schreiben. 
Viele Jugendliche, aber auch Erwachsene, veröffentlichen dort ihre ersten Geschichten. Man kann ihnen Feedbacks geben, in dem man einzelne Passagen kommentieren kann.

Wattpad unterstützt einem, die ersten Schritte in Richtung Autor, oder je nach dem in Richtung begeisterter Leser, zu machen.

Als Autor kann man erste Erfahrungen machen, eine Geschichte zu schreiben. Kapitel für Kapitel kann hochgeladen werden. Spannung wird aufgebaut, wenn ein sogenannter 'Cliffhanger' am Ende des Kapitels benutzt wird. Und dann immer die lieben Kommentare, oder die konstruktive Kritik der Leser. 

Einige wenige haben auch das Glück über Wattpad entdeckt zu werden. Beispielsweise Anna Todd. Sie hat ihre Bücher auf Wattpad veröffentlicht und gewann den 'Wattys' Preis. Dadurch hat ein Verlag sie entdeckt und nun werden ihre Bücher gebunden und in vielen verschiedenen Sprachen auf der Welt verkauft.

Ich selbst bin vor einigen Jahren durch eine junge Autorin, welche auf Instagram ihre Geschichten veröffentlicht hat, auf Wattpad gestossen. 
Am Anfang habe ich einfach Bücher gelesen, mich mit anderen Lesern ausgetauscht und bei Autoren Tipps geholt. 
Jedoch vor etwa einem Jahr begann ich eine eigene Geschichte zu schreiben. Nicht ganz so regelmässig wie ich es eigentlich wollte, update ich jetzt die Kapitel und mache meinen Freunden, welche gespannt auf die neuen Kapitel warten, somit eine Freude. 

Der Download dieser App ist auf jeden Fall lohnenswert! Darum empfehle ich allen, sie kostenlos herunter zu laden und wer Lust hat, kann für ein paar Buchempfehlungen aus meiner Reading-List oder um meine eigene Geschichte zu lesen, mich einmal auf meinem Profil besuchen. (https://www.wattpad.com/user/andriiina)

Donnerstag, 25. August 2016

Leg doch mal das Ding weg!

Quelle: techland.time.com
Macht es Sinn, dass man mit zwei Jahren bereits ein Ipad besitzt? Mit neun Jahren ein Ipad und ein Iphone? 


Manche sagen ja, manche sagen nein. Ich bin eindeutig auf der Nein-Seite. 
Je früher ein Kind ein Smartphone oder ein anderes digitales Gerät besitzt, desto früher wird es abhängig davon. 
Ein zwei-jähriges Kind kann weder reden, geschweige denn lesen oder schreiben. Wieso also sollten sie dann ein Gerät besitzen, welches man nicht bedienen kann, ohne zu lesen? 
Auf gut Glück darauf herum zu drücken bringt dich vielleicht zum Ergebnis, aber ist es nicht wichtig, vorher die wesentlichen Dinge zu lernen?

Mein erstes Handy bekam ich mit elf zum Übertritt in die Oberstuffe. Andere Kinder in der Primarschule hatten schon lange davor ein Handy. Doch gebraucht haben sie es selten. Man konnte nicht ins Internet damit, oder andere Kindern darüber schreiben. Sonst hatte ja fast niemand ein Handy. 

Doch jetzt, zur heutigen Zeit ist das anders. Gestern waren ein paar Freundinnen und ich in einem Park, sassen am Boden, haben miteinander geredet und die Leute beobachtet. Zwei junge Männer haben miteinander Cup gespielt, eine Gruppe Frauen sassen mit ihren Kindern im Schatten und haben sich über den neusten Klatsch und Tratsch ausgetauscht, ein paar Kinder haben im Brunnen gebadet und ein Vater hat mit seinen Kindern geübt Skateboard fahren. Also eigentlich war es ein wunderschöner Nachmittag, genau wie in der Zeit, als wir noch in der Primarschule waren. 

Wären da nicht diese anderen Leute. 

Zwei Mädchen, geschätzt etwa sechs, sieben Jahre alt, liefen an uns vorbei - beide in ihr Gerät vertieft. Sie haben laut Musik aus der Hitparade gehört, während sie nebeneinander liefen und kein Wort miteinander sprachen. In diesem Alter war ich Tag für Tag mit meinen Freunden draussen, habe Räuber und Gendarm (Räuber und Poli) gespielt, habe angefangen, meine ersten Bücher zu lesen und die aktuellen Kinderhits gehört. 

Haben diese Kinder, die Kinder, die mit diesen Medien aufwachsen, ebenfalls eine Kindheit, so wie wir sie hatten? Können sie ebenfalls irgendeinmal zurück blicken und sagen, ja, ich hatte mal ein aufgeschlagenes Knie, weil ich beim Fangen spielen umgefallen bin? Oder ja, wir sind mit Walkey-Talkeys um die Häuser gezogen und haben Detektive gespielt? 

Oder wird es bei ihnen heissen: Ja, diese Serie habe ich auch immer auf meinen Tablett geschaut, als ich fünf war? Ja, dieses Pokemon habe ich auch gefangen, als ich schweigend neben meinen Freunden hergelaufen bin und auf mein Handy gestarrt habe! Ja, aber weisst du, bei diesem Spiel war ich schon in Level 134! 

Aber es ist ja nicht so, als wären nur die Kinder betroffen. Wir Jugendlichen, und auch die Erwachsenen, sind genau so involviert wie die Kinder. 

Eine Gruppe mit Frauen und Männern ein wenig älter als wir sassen nicht weit von uns entfernt. Jedoch hat man von ihnen kein Ton gehört. Sie sassen nebeneinander und starrten auf ihre Handys. Was macht das für einen Sinn? Man geht gemeinsam nach draussen um miteinander Zeit zu verbringen, setzt sich mit Freunden in einen Park, um dann wieder in seiner eigenen virtuellen Welt zu versinken? 

Wird das immer so weiter gehen? Oder wird sich das irgendeinmal wieder legen? Das wäre schön. Denke ich. 


Helfen. Aber wie?

Vor einigen Stunden begann das Bild des 5-jährigen Jungens aus Aleppo im Internet zu kursieren.

Omran Daqneesh wurde heute Morgen von einem Sanitäter nach einem Bombenanschlag gerettet. Freie Fotografen haben ein Bild von dem Jungen geschossen und es danach veröffentlicht. 

Schon mehrere tausend Male wurde das Bild bereits über verschiedene Soziale Medien verbreitet. Doch bringt uns das weiter? 
Bringt es uns weiter, wenn alle Leute ein Bild eines verletzten Jungens posten mit dem #Aleppo Hashtag und ihre Bestürzung darunter schreiben? Genau das ist zuvor bei den Anschlägen in Paris, Brüssel, Nizza und von vielen anderen Orten auch geschehen. Es gab einen Hashtag, Leute haben Bilder gepostet, geschrieben wie leid es ihnen tut und das wars dann. Ist es sinnvoll so etwas zu tun?  

Ich denke, diese Frage kann man mit Ja und mit Nein beantworten. 

Einerseits muss man sagten es hilft den Leuten vor Ort, den Angehörigen oder auch den bereits umgekommenen Menschen nicht weiter. 

Allerdings rüttelt es die Menschen wach. Die Leute die den Post sehen, lesen die Kommentare, machen sich Gedanken und reden mit anderen Leuten darüber. So verbreitet sich das Ganze. Das Volk wird informiert und vielleicht werden von den vielen Leuten, die das zu sehen bekommen, auch nur ein paar umgestimmt oder zum Spenden angeregt. Und somit kann doch etwas erreichen. Und ich denke, genau das ist das Ziel.